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Kleve: Brandeinsatz an der Flutstraße

Feuerwehr stoppt schnelle Ausbreitung, Einsatz dauerte 5 Stunden.

Foto: Unsplash

Kleve (ost)

In der Nacht erhielt der Feuerwehrzug Kleve um 0:13 Uhr den Alarm „B1 – Flächenbrand“ an der Flutstraße. Es wurde gemeldet, dass zwei Heuballen brannten.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich jedoch eine viel größere Situation dar. Im Bereich eines angrenzenden Baustoffhandels standen brennende Baustoffe, die aufgrund der vorhandenen Brandlast schnell vollständig durchbrannten. Dadurch breitete sich das Feuer schnell aus.

Aufgrund der dynamischen Situation wurde die Alarmstufe sofort auf B3 – Großer Flächenbrand erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich der Löschzug Kellen und der Löschzug Rindern zur Einsatzstelle gerufen.

Die Feuerwehr startete einen umfassenden Löschangriff von mehreren Seiten. Mit mehreren Schläuchen gelang es den Einsatzkräften, die weitere Ausbreitung des Feuers schnell einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen.

Die weiteren Löscharbeiten gestalteten sich jedoch sehr umfangreich und zeitaufwendig. Um auch die tiefer liegenden Glutnester zu erreichen und vollständig zu löschen, mussten die betroffenen Baustoffe mit verschiedenen Hilfsmitteln auseinandergezogen und nach und nach gelöscht werden. Daher waren intensive Nachlöscharbeiten über einen längeren Zeitraum erforderlich.

Um die Einsatzleitung zu unterstützen, wurde die Erkundereinheit der Feuerwehr Kleve aus Reichswalde mit einer Drohne eingesetzt. Durch Luftaufnahmen konnte sich die Einsatzleitung einen umfassenden Überblick über die Einsatzstelle, die Ausdehnung des Brandes und gefährdete Bereiche verschaffen und daraus weitere taktische Maßnahmen ableiten.

Der Einsatzleitwagen der Löschgruppe Wardhausen-Brienen unterstützte die Einsatzleitung bei der Führung und Koordination der eingesetzten Kräfte.

Während der laufenden Löscharbeiten wurde ein weiterer Flächenbrand entlang des Radschnellweges in der Nähe der Einsatzstelle entdeckt. Die Einsatzkräfte lokalisierten die zweite Brandstelle sofort und begannen auch dort mit der Brandbekämpfung. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, um eine weitere Ausbreitung auf die angrenzende Vegetation zu verhindern.

Nach der Brandbekämpfung wurden die betroffenen Bereiche auf verbliebene Glutnester kontrolliert und umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Insgesamt waren 66 Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Kleve im Einsatz. Es waren der Löschzug Kleve, der Löschzug Kellen, der Löschzug Rindern, die Erkundereinheit aus Reichswalde und der Einsatzleitwagen der Löschgruppe Wardhausen-Brienen im Einsatz.

Die Einsatzleitung oblag Stadtbrandinspektor Ralf Benkel. Der Einsatz dauerte mit den Aufräumarbeiten etwa 5 Stunden.

(Weitere Bilder unter https://feuerwehr-kleve.de/de/einsatz/1260054389/)

Quelle: Presseportal

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