Die Bundespolizei kontrollierte Reisende in einem Reisebus und verhaftete einen Deutschen wegen Betruges. Ein Syrer wurde wegen Körperverletzung und Drogenbesitz verhaftet.
Kleve – Emmerich: Haftbefehle am Wochenende vollstreckt

Kleve – Emmerich (ost)
Am Abend des Freitag, 18. September 2026, hat die Bundespolizei Reisende in einem internationalen Reisebus (Strecke: Amsterdam-Dortmund) auf der Autobahn A3 bei der Einreise aus den Niederlanden kontrolliert, im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen. Dabei wurden auch die Identitätsdaten eines 65-jährigen Deutschen in den polizeilichen Datenbanken überprüft. Die Abfrage ergab, dass die Staatsanwaltschaft Bielefeld nach ihm wegen Betrugs mit einem Haftbefehl zur Strafvollstreckung fahndete. Da der Gesuchte die fällige Geldstrafe von 1800 Euro nicht begleichen konnte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Bundespolizei zur Verbüßung einer 60-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis nach Kleve gebracht.
Außerdem wurden die Identitätsdaten eines 19-jährigen Syrers als Passagier im Reisebus von der Bundespolizei überprüft. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Reisende von der Staatsanwaltschaft Leipzig mit einem Haftbefehl zur Untersuchungshaft wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht wurde. Zusätzlich hatte er noch kleine Mengen Marihuana bei sich. Daraufhin wurde der Gesuchte vor Ort festgenommen und am Samstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Kleve vorgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








