Die Bundespolizei nahm einen gesuchten 39-jährigen Polen fest, der noch eine dreijährige Haftstrafe zu verbüßen hat. Eine weitere Festnahme erfolgte am Bahnhof in Kleve.
Kleve: Grenzkontrollen führen zur Festnahme an der Autobahn 57

Kleve (ost)
Am Nachmittag des Mittwochs, den 19. August 2026, überprüfte die Bundespolizei im Zuge der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen einen 39-jährigen Mann aus Polen auf der Bundesautobahn 57 an der Ausfahrt Kleve. Bei der Überprüfung der Identität wurde ein europäischer Haftbefehl aus Polen gegen den Mann festgestellt. Dieser wurde von den polnischen Behörden wegen Verurteilungen wegen Schleusung und Drogenstraftaten gesucht. Der Gesuchte muss noch eine dreijährige Haftstrafe verbüßen. Die Bundespolizei nahm den Mann fest und brachte ihn in die Diensträume in Kleve. Über die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wurde eine Festhalteanordnung erwirkt. Am 20. August wurde er dem Haftrichter des Amtsgerichts Kleve vorgeführt.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Bahnhof in Kleve.
In den Abendstunden des 19. August 2026 überprüfte die Bundespolizei einen 31-jährigen Polen am Bahnhof in Kleve. Bei der Überprüfung seiner Identität wurde eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Krefeld entdeckt. Der Gesuchte wurde im Jahr 2023 vom Amtsgericht Nettetal wegen Diebstahls in zwei Fällen und versuchten Diebstahls zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt. Da der Mann die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, wurde er von der Bundespolizei festgenommen. Am Donnerstagmorgen brachten Beamte der Bundespolizei ihn in das Gefängnis in Kleve, wo er eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen muss.
Quelle: Presseportal








