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Kleve: Haftbefehle am Wochenende vollstreckt

Die Bundespolizei vollstreckte am Wochenende mehrere Haftbefehle an verschiedenen Grenzübergängen. Einige Verurteilte konnten durch Zahlung der Geldstrafe eine Haftstrafe vermeiden.

Foto: Depositphotos

Kleve – Emmerich (ost)

Am Freitagmorgen, dem 24. Juli 2026, führte die Bundespolizei am Grenzübergang Elten-Autobahn auf der A3 eine Kontrolle bei einem 31-jährigen Rumänen durch, der aus den Niederlanden einreiste. Die Überprüfung der Identität in den polizeilichen Datenbanken ergab, dass er aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Essen wegen Betrugs gesucht wurde. Der Verurteilte beglich die fällige Geldstrafe von 1200 Euro bei der Bundespolizei und entging somit einer 120-tägigen Haftstrafe. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der Rumäne seine Reise fortsetzen.

Ein 28-jähriger Syrer war am Sonntagabend als Passagier in einem internationalen Reisebus auf der A3 nach Deutschland unterwegs. Bei der Überprüfung der Identität wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin zur Vollstreckung einer Strafe wegen Körperverletzung gegen die Person vorlag. Da der Gesuchte die Geldstrafe von 140 Euro nicht zahlen konnte, muss er nun eine siebentägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Kleve absitzen.

Am Bahnhof Emmerich kontrollierte die Bundespolizei am Sonntagabend einen 22-jährigen Spanier. Bei der Überprüfung der Identität in den polizeilichen Datenbanken stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Köln ihn wegen Diebstahls per Haftbefehl suchte. Der Verurteilte hatte noch eine ausstehende Geldstrafe von 70 Euro zu begleichen oder eine siebentägige Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten. Da der Spanier den geforderten Betrag nicht zahlte, wurde er von der Bundespolizei in das Gefängnis nach Kleve gebracht.

Quelle: Presseportal

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