Am Montag vollstreckte die Bundespolizei Haftbefehle gegen einen Bulgaren und einen Rumänen wegen unterschiedlicher Delikte. Einer zahlte die Geldstrafe, der andere entging einer Haftstrafe.
Kleve – Kranenburg – Gronau: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

Kleve – Kranenburg – Gronau (ost)
Am Montagnachmittag hat die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen auf der Bundesstraße 9 in Kranenburg-Wyler einen 24-jährigen Bulgaren überprüft. Der Mann war zuvor mit einem in Kleve zugelassenen PKW aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbanken ergab, dass der Reisende wegen gefährlicher Körperverletzung von der Staatsanwaltschaft Kleve gesucht wird. Der Verurteilte muss entweder eine Geldstrafe von 1800 Euro zahlen oder eine 60-tägige Haftstrafe verbüßen. Ein Familienmitglied zahlte den fälligen Betrag bei der Polizei in Mannheim ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Bulgare seine Reise fortsetzen.
Ein 47-jähriger Rumäne wurde von der Bundespolizei am Montagabend auf der Ochtruper Straße in Gronau kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien in den polizeilichen Datenbanken stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Urkundenfälschung gesucht wird. Der Verurteilte konnte die drohende 34-tägige Haftstrafe vermeiden, indem er eine Geldstrafe von 680 Euro bei der Bundespolizei zahlte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal








