Die Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle im Raum Kleve. Ein Deutscher musste 1773,17 Euro zahlen, während ein Pole ins Gefängnis musste.
Kleve – Kranenburg: Haftbefehle im Raum Kleve

Kleve – Kranenburg (ost)
Am Montagmittag haben Bundespolizisten auf der Autobahn A57, Anschlussstelle Kleve, einen 42-jährigen Deutschen in seinem Auto kontrolliert, nachdem er aus den Niederlanden eingereist war. Der Mann zeigte seinen deutschen Personalausweis und Führerschein vor. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen gegen ihn vorlag, weil er ohne Fahrerlaubnis gefahren war. Er hatte eine Geldstrafe von insgesamt 1773,17 Euro offen. Alternativ hätte er 60 Tage Haft drohen können. Der Mann wurde festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht, wo er den ausstehenden Betrag begleichen konnte. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er entlassen.
Auch am Montag entdeckte die Bundespolizei auf der Bundesstraße 9 bei Wyler einen 45-jährigen Polen. Der Mann war als Passagier in einem Linienbus aus den Niederlanden eingereist. Gegen den Reisenden lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Diebstahls vor. Er musste noch einen ausstehenden Geldbetrag von 988 Euro bezahlen. Alternativ hätte ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen gedroht. Der Pole konnte den Betrag jedoch nicht bezahlen und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zur Haft in das Gefängnis in Kleve gebracht.
Quelle: Presseportal








