Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kleve: Radfahrer stirbt bei Verkehrsunfall

Ein 59-jähriger Radfahrer wurde auf der Emmericher Straße von einem LKW erfasst und erlag seinen schwersten Verletzungen am Unfallort.

Foto: Depositphotos

Kleve-Kellen (ost)

Am Dienstag, den 22. September 2026, gab es einen Verkehrsunfall auf der Emmericher Straße (B220), bei dem ein Radfahrer im Alter von 59 Jahren ums Leben kam. Ein 24-jähriger Lastwagenfahrer aus Spanien fuhr gegen 13:20 Uhr auf der Emmericher Straße in Richtung Kleve. An der Ampelkreuzung zum Postdeich wollte er mit seinem Lastwagen und Anhänger nach rechts in den Postdeich abbiegen. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 59-jährigen Radfahrer, der in derselben Richtung unterwegs war und zu diesem Zeitpunkt die Einmündung zum Postdeich überquerte. Der Mann aus Kleve wurde vom Lastwagen erfasst und erlitt schwerste Verletzungen, denen er noch am Unfallort erlag.

Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Kreispolizeibehörde Kleve übernahm die Unfallermittlungen. Beamte des Opferschutzes der Polizei Kleve wurden kontaktiert, um die Familienangehörigen des 59-Jährigen zu informieren. Zudem waren Notfallseelsorger und ein Opferschutz-Team der Bundespolizei vor Ort, um sich um den körperlich unverletzten Lastwagenfahrer und die Zeugen des Unfalls zu kümmern.

Der Lastwagen wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die B220 zwischen dem Postdeich und dem Klever Ring bleibt derzeit aufgrund der Maßnahmen an der Unfallstelle gesperrt. (cs)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24