Feuerwehr und THW unterstützten bei aufwendiger Bergung des verkeilten Tankwagens
Kleve: Tankwagen steckt fest zwischen Gebäude und Garagen

Kleve (ost)
Am 8. August 2026 um 11:19 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleve mit dem Alarm „H1 – Amtshilfe“ zur Triftstraße gerufen.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Tankwagen mit Kraftstoff auf dem Gelände hinter einer Tankstelle zwischen einem Gebäude und mehreren Garagen feststeckte. Beim Versuch, das Fahrzeug zu drehen, blieb der Tankauflieger an den Garagen hängen und beschädigte sie. Teile der Garagen drohten einzustürzen aufgrund der entstandenen Schäden.
Es trat glücklicherweise kein Kraftstoff aus dem beladenen Tankauflieger aus. Daher konnten sich die Einsatzkräfte auf die Bergung des Tankwagens konzentrieren.
Das Technische Hilfswerk (THW) des Ortsverbands Kleve war seit etwa 7:30 Uhr vor Ort. Zusammen mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, Ralf Benkel, und anderen Fachkräften wurde das weitere Vorgehen zur Befreiung des Tankwagens besprochen.
Die nachalarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve unterstützten die Bergungsarbeiten, indem Wasser und Schaummittel unter die Reifen des Tanklastzuges gelegt wurden. Dadurch sollte die Reibung zwischen Reifen und Boden verringert und das Bewegen des Fahrzeugs erleichtert werden.
Gemeinsam mit dem gerufenen Abschleppdienst wurde der Tankwagen nach und nach aus seiner misslichen Lage befreit. Durch wiederholtes Manövrieren und gezieltes Ziehen von Zugmaschine und Auflieger konnte das Fahrzeug schließlich vollständig aus dem engen Bereich bewegt werden.
An den Garagen und am Tankauflieger entstand Sachschaden. Es gab keine Verletzten. Neben der Feuerwehr und dem THW waren auch die Stadt Kleve, die Umweltbetriebe der Stadt Kleve, ein Umweltberater des Kreises Kleve und die Polizei an der Einsatzstelle beteiligt.
Der Einsatz dauerte etwa fünf Stunden. Insgesamt waren 13 Einsatzkräfte des Löschzuges Kleve und 15 THW-Kräfte im Einsatz.
(Mehr Bilder unter https://feuerwehr-kleve.de/de/einsatz/1260053679/)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








