Ein 35-jähriger Niederländer wurde tot im Hotel gefunden. Ein 42-jähriger Tatverdächtiger wurde in den Niederlanden festgenommen.
Kleve: Tod im Hotel,42-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Krefeld (ost)
Am Sonntagmittag (26. Juli 2026) wurde in einem Hotel in Rees ein 35-jähriger Niederländer leblos entdeckt. Aufgrund der Situation, in der das Opfer gefunden wurde, ging die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus und hat eine Spezialeinheit zur Untersuchung des Mordes eingesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6321876
Die Untersuchungen führten schließlich zu einem 42-jährigen niederländischen Verdächtigen, der in der Nacht zum Dienstag (28. Juli 2026) in den Niederlanden vorläufig festgenommen wurde.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve hat der zuständige Haftrichter beim AG Kleve einen Haftbefehl wegen Mordes in Verbindung mit Raub mit Todesfolge erlassen. Basierend auf diesem Haftbefehl wurde ein Europäischer Haftbefehl ausgestellt. Das Auslieferungsverfahren läuft. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Kleve.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen verzeichneten – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Kriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








