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Kleve: Verkehrskontrolle in Bedburg-Hau

Der Verkehrsdienst führte eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Fahrzeug wurde dreimal geblitzt, was zu Verwarnungsgeldern und Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte.

Foto: Depositphotos

Bedburg-Hau (ost)

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, führte der Verkehrsdienst der Polizei im Kreis Kleve eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Triftstraße in Bedburg-Hau zwischen 10:00 und 16:20 Uhr durch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 70 Km/h. An dieser Stelle kamen am 13. September letzten Jahres drei Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Etwa 10 Prozent der überprüften Fahrzeuge waren während der Kontrolle zu schnell, was zu 137 Verwarnungen und 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen führte. In einem Fall wurde mit gemessenen 118 Km/h sogar ein Fahrverbot überschritten.

Der Angestellte des Verkehrsdienstes, der die Messung überwachte, war überrascht, als er ein Fahrzeug (einer Leiharbeiter-Firma) zum dritten Mal auf den Fotos entdeckte. Zuerst wurde ein Mann mit 82 Km/h als Fahrer erfasst. Kurz darauf wurde das gleiche Fahrzeug erneut erfasst, diesmal mit einer Frau am Steuer, die 94 Km/h fuhr. Anschließend fuhr dieselbe Frau erneut mit dem Fahrzeug über die Triftstraße, diesmal mit 101 Km/h. Das hatte der Mitarbeiter so noch nicht erlebt.

Die Ergebnisse der gestrigen Messungen und der vorherigen zeigen deutlich, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen immer noch häufig missachtet werden. Dies geschieht an einer Stelle, an der in den vergangenen Jahren bereits mehrere Menschen getötet oder schwer verletzt wurden. Die Polizei im Kreis Kleve wird daher in ihren Bemühungen, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern, nicht nachlassen. Dazu gehört neben der Verkehrsprävention auch die Überwachung und Bestrafung von Fehlverhalten! Alles mit dem Ziel, die Straßen im Kreis Kleve sicherer zu machen! (sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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