Anwohner meldeten laute Knallgeräusche, die sich als Schüsse herausstellten. Kinder wurden mit Schreckschusspistole im Wald angetroffen.
Knallgeräusche in Eilpe: Kinder mit Schreckschusspistole

Hagen (ost)
Am gestrigen Karfreitag, gegen 16:30 Uhr, haben mehrere Anwohner der Metzer Straße in Eilpe laute Knallgeräusche gemeldet, die zuerst wie Schüsse klangen. Die Quelle der Geräusche konnte anfangs nicht genau identifiziert werden.
Dank eines wichtigen Hinweises eines Zeugen konnten die Einsatzkräfte der Polizei schließlich den Ursprung feststellen. In der Nähe eines Waldes wurden mehrere Kinder gefunden, die mit einer Schreckschusspistole die Knallgeräusche verursacht hatten.
Die Kinder wurden ihren Eltern übergeben und die Waffe wurde sichergestellt. Die Polizei untersucht nun, wie die Kinder in den Besitz der Schreckschusspistole gelangt sind.
Die Beamten betonen, dass Schreckschusspistolen rechtlich als Waffen betrachtet werden und nicht ohne Aufsicht von Kindern verwendet werden dürfen. (Th.St.)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








