Ein 20 Jahre alter Kölner erlitt bei einer Auseinandersetzung lebensgefährliche Kopfverletzungen. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.
Köln: 20-Jähriger mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln teilen mit:
Ein 20-jähriger Kölner hat in der Nacht zum Sonntag (1. Februar) lebensgefährliche Kopfverletzungen bei einem Vorfall auf dem Lindweilerweg im Stadtteil Longerich erlitten. Die Polizei hat eine spezielle Ermittlungseinheit eingesetzt.
Nach den vorliegenden Informationen wollte der 20-Jährige gegen 1.45 Uhr zusammen mit seiner Freundin und seinem Vater von einer Feier nach Hause fahren. In dem Glauben, dass es sich bei einem haltenden Auto um das bestellte Uber-Fahrzeug handelte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem Ehemann (25) der Fahrerin, der hinzukam. Dieser soll den 20-Jährigen zu Boden geschlagen haben.
Das Kriminalkommissariat 11 hat die Untersuchungen übernommen und eine spezielle Ermittlungseinheit eingerichtet. (cw/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen im selben Jahr ähnliche Zahlen aufwies.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








