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Köln: Alkoholisierter Autofahrer flüchtet – BMW-Fahrer gestoppt

Ein betrunkenes BMW-Fahrer wurde von der Polizei in Köln-Ehrenfeld gestoppt. Er flüchtete vor der Verfolgung und muss nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Abend des 5. Februars stoppte ein Streifenteam in Köln-Ehrenfeld einen mutmaßlich stark alkoholisierten BMW-Fahrer (45) nach einer kurzen Verfolgung. Der Führerschein und das Mobiltelefon des Mannes wurden von den Beamten beschlagnahmt. Sein BMW wurde abgeschleppt.

Ein BMW, der auf der Bundesautobahn 57 in Schlangenlinien fuhr, wurde gegen 21.10 Uhr von einem LKW-Fahrer über den Notruf gemeldet. Als die alarmierten Einsatzkräfte den Wagen vor der Anschlussstelle Köln-Bickendorf kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und flüchtete über die nächste Ausfahrt ins linksrheinische Stadtgebiet. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und trafen den 45-Jährigen im Bereich des Parkgürtels an. Der Mann hatte zwischenzeitlich das Auto verlassen und gegen einen Zaun uriniert. Aufgrund des starken Atemalkoholgeruchs bei der Kontrolle und der Entdeckung mehrerer Bierflaschen im Wagen des 45-Jährigen ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an.

Der Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und weiterer Gefährdungsdelikte im Straßenverkehr zur Verantwortung gezogen. (cw/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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