Ein 39-jähriger Mann wurde in Köln-Blumenberg von einem 30-jährigen Anwohner schwer verletzt. Die Polizei setzte zwölf Streifenwagen ein.
Köln: Anwohner niedergestochen, Tatverdächtiger festgenommen

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln informieren:
Am Montag (16. März) gegen 18 Uhr soll ein 30-jähriger Bewohner der Staffelsbergstraße in Köln-Blumenberg während einer Auseinandersetzung in dem Mehrfamilienhaus einen 39-jährigen Gegner mit einem scharfen Gegenstand schwer verletzt haben. Kurz zuvor soll das Opfer zusammen mit mehreren Begleitern vor der Wohnungstür lautstark um Einlass gebeten und dann den 30-Jährigen mit Pfefferspray angegriffen haben.
Als die alarmierten Polizisten an der benachbarten Geiersbergstraße eintrafen, lag der Schwerverletzte stark blutend am Boden. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte trafen den Tatverdächtigen und einen weiteren 39-jährigen Gegner, der einen Schlagring bei sich hatte, noch im Mehrfamilienhaus an. Die Beamten nahmen den 30-Jährigen fest und leiteten Ermittlungen gegen alle Beteiligten ein.
Insgesamt wurden zwölf Streifenwagen von der Polizei eingesetzt.
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11, auch zu den Hintergründen der Tat, sind noch im Gange. (cg/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 Verdächtige männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








