Ein 19-jähriger Autodieb verursachte einen Unfall bei einer Verfolgungsfahrt, flüchtete zu Fuß und wird von der Polizei gesucht.
Köln: Autodieb verursacht Unfall und flieht zu Fuß

Köln (ost)
Am späten Donnerstagabend (19. Februar) haben Einsatzkräfte einen 19-jährigen mutmaßlichen Autodieb nach einer Verfolgungsjagd durch die Stadtteile Ehrenfeld und Vogelsang in einem Park gestellt. Er wird beschuldigt, sich mit einem gestohlenen grünen Mitsubishi einer Fahrzeugkontrolle entzogen zu haben und während seiner Flucht einen Verkehrsunfall verursacht zu haben.
Um 21 Uhr wurde die Polizei zu einem Einbruchsalarm in einem Baumarkt in der Weinsbergstraße gerufen. Auf dem Weg dorthin kam dem Streifenteam bereits der verdächtige Mitsubishi mit zwei Männern und zwei Frauen entgegen. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und das Blaulicht und setzte seine Fahrt fort, missachtete rote Ampeln und fuhr bis in den Goldammerweg. Dort sprangen er und der Beifahrer aus dem noch rollenden Auto und setzten ihre Flucht zu Fuß fort. Der Wagen kollidierte mit geparkten Fahrzeugen und einer Hauswand, bevor er zum Stillstand kam. Die beiden Frauen (ebenfalls beide 19) waren zu diesem Zeitpunkt noch im Auto. Die Ermittlungen zum noch flüchtigen Beifahrer sind im Gange.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Einbruchsalarm um einen Fehlalarm handelte. Sowohl der Mitsubishi als auch die Gummersbacher Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Zudem besitzt der 19-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.
Personen, die Hinweise zum noch flüchtigen Beifahrer geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 2 zu melden. (cr/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 auf 1888, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








