Polizei sucht nach zwei Männern nach einer Geldautomatensprengung in den frühen Morgenstunden, Hubschrauber unterstützt Fahndung.
Köln: Bankfiliale in Hennef-Uckerath gesprengt

Köln (ost)
Nach einem Geldautomatenraub in einer Bankfiliale an der Westerwaldstraße in Hennef-Uckerath in den frühen Morgenstunden (5. August) sucht die Polizei mindestens zwei Männer. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die ausgedehnten Suchmaßnahmen ebenfalls.
Laut bisherigen Informationen gelangten zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer gegen 3 Uhr in den Vorraum der Bankfiliale. Dort installierten sie eine Sprengvorrichtung an einem Geldautomaten und lösten die Explosion aus. Danach flohen sie in einem dunklen Auto. Das vermutliche Fluchtfahrzeug, ein Audi, wurde später mit Unfallschaden und ohne Insassen auf der L272 in Rheinland-Pfalz entdeckt. Die Täter setzten ihre Flucht zu Fuß fort.
Die Explosion verursachte erhebliche Schäden im Vorraum der Bank und der angrenzenden Bäckerei. Niemand wurde verletzt. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden vorsichtshalber evakuiert. Die Statik wird überprüft.
Die beiden Täter sollen dunkel gekleidet gewesen sein, schlank und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Einer trug eine Stirnlampe. Ob und wie viel Beute sie gemacht haben, ist derzeit noch unklar.
Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu den Tätern, dem Fluchtfahrzeug oder dem Tathergang haben, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cb/ts)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Trotz des Rückgangs ist die Anzahl der gelösten Fälle von 7667 auf 8126 gestiegen. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 6623 im Jahr 2022 auf 7062 im Jahr 2023. Davon waren 4726 Verdächtige männlich und 2336 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








