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Köln: Bewaffneter Raubüberfall auf Seniorin in Wohnung

Polizei sucht zwei Täter und Fluchtwagen mit greller Aufschrift. Nach einem bewaffneten Raub auf eine 68 Jahre alte Seniorin in ihrer Wohnung sucht die Polizei Köln Zeugen für die Flucht der Täter.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach einem Überfall auf eine 68-jährige Frau in ihrer Wohnung am Dienstagabend (26. Mai) in der Achterstraße im Stadtteil Altstadt-Süd sucht die Polizei Köln nach zwei Verdächtigen. Augenzeugen behaupten, dass die Männer in einem dunklen Fahrzeug mit auffälliger Beschriftung vom Tatort geflohen sind.

Um etwa 17.30 Uhr drangen sie in die Wohnung der 68-jährigen Frau ein, bedrohten sie mit einer dunklen Waffe und forderten Wertsachen. Nur kurze Zeit später sollen die Täter mit Bargeld und Schmuck geflohen sein. Beide Männer sollen komplett schwarz gekleidet gewesen sein und ungefähr 1,80 Meter groß sein. Außerdem sollen sie Sturmhauben und schwarze Einweghandschuhe getragen haben.

Personen, die Informationen zum Tathergang, dem Fluchtfahrzeug oder zur Identität und Aufenthaltsort der Verdächtigen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 14 zu melden. (cr/ts)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet einen Anstieg um 1355 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in ganz Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen in Bezug auf die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf einem ähnlichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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