Die Polizei sucht Zeugen nach einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Vereinsheim, bei dem mehrere zehntausend Euro erbeutet wurden.
Köln: Bewaffneter Raubüberfall auf türkisches Vereinsheim in Leverkusen-Quettingen

Köln (ost)
Nach einem bewaffneten Überfall auf ein türkisches Vereinsheim in Leverkusen-Quettingen am späten Sonntagabend (12. Juli) sucht die Polizei Köln nach Personen, die etwas gesehen haben. Ersten Informationen zufolge betraten um 22.30 Uhr zwei maskierte Männer das Vereinsgebäude in der Benzstraße. Sie forderten die sechs Anwesenden (39-69 Jahre) in englischer Sprache auf, Geld, Schmuck und andere Wertsachen herauszugeben, indem sie Pistolen benutzten. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute im Wert von mehreren zehntausend Euro in einem weißen BMW mit überhöhter Geschwindigkeit über den Bürgerbuschweg, die Schlebuscher Straße und die Alkenrather Straße in Richtung Gustav-Heinemann-Straße.
Die beiden Verdächtigen werden als ungefähr 25 bis 35 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß beschrieben. Einer von ihnen trug eine schwarze Regenjacke und hatte einen kleinen schwarzen Rucksack dabei.
Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 14 durchgeführt. Personen, die Informationen über den Vorfall oder die flüchtigen Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei Köln zu melden. (ja/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7238 Männer und 835 Frauen im Jahr 2022, während es 8213 Männer und 890 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








