Polizei stellt ein Kilogramm Cannabis sicher. Der 35-Jährige wurde festgenommen, nachdem er sich einer Polizeikontrolle entzogen hatte und Betäubungsmittel weggeworfen hatte.
Köln: Drogenfund nach Kontrolle von E-Bike-Fahrer

Köln (ost)
Am Abend des Freitags (6. März) wurde ein 35-jähriger E-Bike-Fahrer in Leverkusen-Schlebusch vorübergehend von Polizeibeamten festgenommen, nachdem er zuvor einer Polizeikontrolle entkommen war und mutmaßliches Betäubungsmittel weggeworfen hatte.
Das Streifenteam bemerkte den 35-Jährigen gegen 19.10 Uhr auf dem Alten Grenzweg, weil er ohne Beleuchtung mit seinem Elektrofahrrad unterwegs war. Anstatt jedoch auf die Anhaltesignale zu reagieren, ignorierte der Mann diese und floh. Während seiner Flucht soll er dann das Paket mit dem Betäubungsmittel weggeworfen haben. Kurz darauf fanden die Beamten den Mann in einem Park in der Nähe des Klinikums. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete der 35-Jährige Widerstand. Dabei erlitten sowohl er selbst als auch ein beteiligter Polizist leichte Verletzungen.
Während der Kontrolle konnten die Einsatzkräfte mehrere hundert Gramm Cannabis sicherstellen. Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Beamten anschließend auch die Wohnung des Verdächtigen. Dort fanden sie rund ein Kilogramm Cannabis sowie mehrere Cannabispflanzen.
Die Ermittlungen dauern an. (cb/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








