Nach einer Explosion vor einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt sucht die Kriminalpolizei Zeugen. Ermittler prüfen Zusammenhänge zu weiteren Taten.
Köln: Explosion vor Mehrfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln informieren:
Nach einer Explosion vor einem Gebäude mit mehreren Wohnungen in der Innenstadt in der Nacht zum Sonntag (7. Juni) bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise, die zur Tat oder möglichen Verdächtigen führen können.
Ersten Informationen zufolge alarmierten Anwohner gegen 4 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie einen lauten Knall in der Corneliusstraße gehört hatten. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass eine oder mehrere Personen einen selbstgebauten Sprengsatz vor der Haustür platziert hatten, der dann explodierte und die Tür sowie Fensterscheiben erheblich beschädigte. Es kam zu keinem Brand. Niemand wurde verletzt.
Das Kriminalkommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Verbindungen zu anderen Vorfällen der letzten Tage.
Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen. (bg/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








