Beamte stoppen 29-Jährigen auf dem Seitenstreifen – Widerstand geleistet, Alkoholisierung vermutet
Köln: Falschfahrer auf der A4 am Autobahnkreuz Olpe-Süd angetroffen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0024
In der Nacht vom Montag (12. Januar) erhielten Polizeibeamte der Autobahnpolizei einen Einsatz wegen eines Falschfahrers auf der A4. Der 29-jährige Fahrer aus Kreuztal stand bereits auf dem Seitenstreifen, als die Streifenwagen eintrafen.
Um 02:30 Uhr ging der Bericht über den Geisterfahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Olpe-Süd bei der Leitstelle ein. Es wurde festgestellt, dass der Fahrer aus Kreuztal aus unbekannten Gründen entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Köln auf die Autobahn gefahren war.
Bei der Ankunft der Polizeibeamten am Einsatzort sahen sie, dass das Auto und der Fahrer bereits auf dem Seitenstreifen standen. Der 29-jährige Fahrer verhielt sich jedoch aggressiv und leistete Widerstand gegen die Beamten. Aufgrund offensichtlicher Anzeichen von Alkoholisierung ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe an, die schließlich von einem Arzt durchgeführt wurde.
Außerdem entdeckten die Beamten frische Schäden am Auto des Mannes, die auf einen früheren Verkehrsunfall hinwiesen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an. Für den Fall, dass Ihnen ein Falschfahrer auf der Autobahn entgegenkommt, hat die Polizei Dortmund folgende Präventionshinweise, um einen Unfall zu vermeiden:
In den meisten Fällen fahren Autofahrer nicht absichtlich entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn. Manchmal reicht jedoch schon eine kurze Unaufmerksamkeit oder eine verwirrende Anweisung des Navigationsgeräts aus, und Sie sind aus Versehen selbst als Geisterfahrer unterwegs. Falls Ihnen das passiert, befolgen Sie bitte die folgenden Hinweise:
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








