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Köln: Flucht mit Tesla – 17-Jähriger ohne Führerschein gestellt

Nach einer Verfolgungsfahrt in Köln-Dellbrück wurde der Heranwachsende ohne Führerschein in einem gemieteten Tesla gestoppt. Erwartet werden nun Strafverfahren wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen und mehr.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach einer Verfolgungsjagd wurde in der Nacht zum Montag (6. April) in Köln-Dellbrück ein 17-Jähriger von der Polizei gestoppt. Der Jugendliche fuhr ohne Führerschein in einem gemieteten Tesla. Zuvor war er in Bergisch Gladbach durch sein riskantes Fahrverhalten aufgefallen.

Um 3.10 Uhr versuchte eine Streife das Fahrzeug auf der Bergisch Gladbacher Straße zu kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte jedoch schnell und flüchtete mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h in Richtung Autobahn. Dabei missachtete er mehrmals rote Ampeln und kam beinahe in den Gegenverkehr. Die Beamten mussten die Verfolgung abbrechen, da ihr Streifenwagen bei der Überquerung einer Verkehrsinsel einen Reifenschaden erlitt.

Ein anderes Streifenteam fand den verlassenen Tesla kurz darauf in einer Sackgasse. Dank einer aufmerksamen Anwohnerin, die die flüchtigen Insassen beobachtet hatte, konnten die Polizisten den 17-Jährigen und seinen 15-jährigen Beifahrer kurz darauf festnehmen.

Der Tesla wurde von der Polizei beschlagnahmt, ebenso wie weitere Beweismittel. Die minderjährigen Insassen wurden ihren Eltern übergeben. Der Fahrer muss sich nun wegen illegalen Straßenrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (as/ts)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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