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Köln: Flucht nach E-Scooter-Unfall – Zeugensuche

Ein E-Scooter-Fahrer verursachte einen Unfall mit einer 94-Jährigen und flüchtete zu Fuß, ohne sich um die verletzte Seniorin zu kümmern.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach einem Vorfall im Straßenverkehr zwischen einer 94-jährigen Fußgängerin und einem Fahrer eines E-Scooters am Dienstagabend (28. Juli) in der Innenstadt von Köln, sucht die Polizei den flüchtigen Fahrer und mögliche Zeugen.

Ersten Informationen zufolge war die ältere Dame gegen 19 Uhr mit einer Betreuungsperson auf dem Bürgersteig der Marzellenstraße in Richtung „An den Dominikanern“ unterwegs. Auf einem Fußgängerüberweg wurde sie vom E-Scooter-Fahrer erfasst. Die 94-jährige Frau stürzte nach dem Zusammenstoß zu Boden. Der Fahrer flüchtete zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof, ohne sich um die verletzte Seniorin zu kümmern. Berichten zufolge liefen auch seine beiden Begleiter davon, die angeblich auch auf dem E-Scooter waren. Rettungskräfte brachten die 94-Jährige mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus. Laut Angaben der Begleitperson hatte der Fahrer schwarze Haare und trug eine Mütze.

Hinweise zum Unfall oder zum Gesuchten nimmt das Verkehrskommissariat 2 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (sw/ts)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was lediglich 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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