Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Köln: Gefährliche „Erkundungstour“ gestoppt

Am Freitagabend entdeckte die Bundespolizei Personen im Gleisbereich. Trotz sofortiger Verlegung der Streifen gelang es, alle Beteiligten zu stellen.

Foto: unsplash

Bornheim (ost)

Am Abend des 27. Februars entdeckte der Hubschrauber der Bundespolizei in Sankt Augustin während eines Überwachungsfluges kurz vor Mitternacht mehrere Personen im Gleisbereich der Strecke 2630 zwischen Roisdorf und Sechtem.

Die motorisierten Streifen der Bundespolizei Köln wurden sofort zum Einsatzort geschickt. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, entfernte sich die Gruppe von Personen mit zwei Fahrzeugen in verschiedene Richtungen. Dank der Luftunterstützung gelang es jedoch, die Fahrzeuge zu verfolgen und alle acht Beteiligten zu stellen.

Die Personen behaupteten gegenüber den Beamten, dass sie zunächst gegrillt und dann eine „Erkundungstour“ unternommen hatten. Die Gruppe zeigte kein Verständnis für ihr Fehlverhalten. Aufgrund des unbefugten Aufenthalts in den Gleisen erwartet alle Beteiligten nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Während des Einsatzes musste die Bahnstrecke für etwa 40 Minuten gesperrt werden. Dies führte zu einer Gesamtverspätung von 211 Minuten bei 9 Zügen.

Die Bundespolizei warnt erneut eindringlich vor den erheblichen Gefahren im Gleisbereich. Das Betreten von Gleisanlagen ist lebensgefährlich und keineswegs ein harmloser Ausflug.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24