Der zweite bundesweite Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität fand am Wochenende statt. Die Bundespolizei kontrollierte Bahnhöfe und Züge verstärkt und stellte 17 Verstöße fest.
Köln Hauptbahnhof: Schwerpunkteinsatz gegen Gewaltkriminalität – Bundespolizei zieht Bilanz

Köln (ost)
Am vergangenen Wochenende fand der zweite bundesweite Schwerpunkteinsatz der Bundespolizei zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität im Jahr 2026 statt. Die Bundespolizei zieht eine Bilanz. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6246436
Innerhalb des Verantwortungsbereichs der Bundespolizeiinspektion Köln führten die Einsatzkräfte verstärkte Kontrollen an Bahnhöfen und in Zügen durch und setzten die erlassene Allgemeinverfügung konsequent um.
Insgesamt stellten die Beamtinnen und Beamten 17 Verstöße gegen das Mitführverbot gefährlicher Gegenstände fest.
Der Fokus lag wie erwartet hauptsächlich am Kölner Hauptbahnhof, wo 15 Verstöße registriert wurden. Zwei weitere Verstöße wurden am Bahnhof Köln Messe/Deutz und in Kerpen-Horrem festgestellt.
Die entdeckten Gegenstände waren größtenteils Messer in verschiedenen Variationen – von Küchenmessern über Cuttermesser bis hin zu Einhandmessern. Zusätzlich konfiszierten die Bundespolizisten unter anderem Scheren, Werkzeuge, Pfefferspray, einen Hammerkopf und einen Schlagring.
Ein besonderer Fall war ein 20-jähriger Mann, bei dem die Einsatzkräfte eine Axt im Rucksack fanden. Gegen ihn bestand bereits ein generelles Verbot, gefährliche Gegenstände im Bereich der Bahnanlagen in Nordrhein-Westfalen mitzuführen.
Die Bundespolizei bewertet den Schwerpunkteinsatz insgesamt als erfolgreich. Die festgestellten Verstöße zeigen jedoch, dass weiterhin angemessene Kontrollmaßnahmen erforderlich sind, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Quelle: Presseportal








