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Köln: Kind auf Straßenfest angesprochen – Polizei sucht Zeugen

Eine unbekannte Frau sprach ein Mädchen an und ging mit ihm weg. Die Mutter bemerkte die Situation rechtzeitig.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am 20. September (Sonntag) soll eine bisher unbekannte Frau auf einem Straßenfest in der Siebachstraße in Köln-Nippes ein vierjähriges Mädchen angesprochen und mitgenommen haben. Die Mutter (43) des Kindes, die kurz abgelenkt war, bemerkte die Situation jedoch rechtzeitig. Die Polizei sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und die Verdächtige beschreiben können. Derzeit wertet die Kripo Videomaterial einer Überwachungskamera aus.

Die Frau, ca. 1,60 Meter groß mit schulterlangen schwarzen Haaren, soll einen schwarzen leeren Kinderwagen dabei gehabt und ein Kind oder eine Puppe auf dem Arm getragen haben. Laut bisherigen Ermittlungen sprach sie das Mädchen gegen 16.30 Uhr vor der Kulturkirche an der Ecke Siebachstraße/Steinbergerstraße an. Kurz darauf soll sie mit der Vierjährigen an der Hand auf dem Fußweg an der Kirche vorbei in Richtung Merheimer Straße gegangen sein, bevor die Mutter sie einholte.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen isolierten Vorfall. Es liegen derzeit keine Hinweise auf weitere ähnliche Vorfälle im Zusammenhang mit dem Straßenfest vor.

Die Kripo bittet um Hinweise von Zeugen, die die schlanke, dunkel gekleidete Frau auf dem Straßenfest beobachtet haben und Angaben zu ihrem Aussehen oder Verhalten machen können. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 54 unter der Rufnummer 0221-2290 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Im Grunde empfiehlt die Polizei in Fällen wie diesem: Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass es jederzeit “Nein” sagen darf, wenn es angesprochen wird und sich in einer seltsamen oder unangenehmen Situation befindet. Treffen Sie klare Vereinbarungen mit Ihrem Kind, mit wem es mitgehen darf. Weitere präventive Hinweise gibt die Polizei im Internet unter https://koeln.polizei.nrw.de/sexualisierte-gewaltsexueller-missbrauch. (ts/al)

Quelle: Presseportal

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