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Köln: Polizei stellt mutmaßliche Drogendealerin nach Unfallflucht

Autofahrerin auf Balkon gefunden, unter Drogeneinfluss, Beifahrer flüchtig, Drogenhandel im Verdacht

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Samstagabend, den 10. Oktober, haben Polizisten in Köln-Vingst eine leicht verletzte Autofahrerin (20) auf dem Balkon einer Wohnung nach einer Verkehrsunfallflucht festgenommen. Eine Bewohnerin entdeckte die Frau vor ihrem Fenster und alarmierte die Polizei, die bereits auf der Suche nach der Flüchtigen war. Zuvor hatte die 20-Jährige versucht, mit ihrem VW Golf einer Verkehrskontrolle auf der Ostheimer Straße zu entkommen, war jedoch kurz darauf in der Ansbacher Straße gegen eine Straßenlaterne gefahren und weggelaufen. Aufgrund des offensichtlichen Marihuana-Einflusses der Autofahrerin ordneten die Einsatzkräfte eine Blutprobe an.

Im Unfallauto fanden die Beamten mehrere Beutel mit Cannabis, Bargeld und ein Einhandmesser. Ein Mitfahrer, der ebenfalls nach dem Unfall geflohen war, steht zusammen mit der 20-Jährigen unter dem Verdacht, Drogen im Stadtgebiet auf Bestellung verkauft zu haben. Nach ihm wird gefahndet. (ph/ts)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56367, während es im Jahr 2023 57879 waren. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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