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Köln: Polizei sucht Zeugen nach Schüssen auf Uhrengeschäft

Polizei sucht Zeugen nach erneuten Schüssen auf ein Uhrengeschäft in der Kölner Innenstadt. Anwohner meldeten schussähnliche Geräusche in der Nacht.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Zusatz zur Pressemitteilung vom 5. August, Punkt 2:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6327865

Nach erneuten Schüssen auf ein Geschäft für Uhren in der Innenstadt von Köln in der Nacht zum Mittwoch (12. August) sucht die Polizei nach weiteren Zeugen. Bewohner meldeten gegen 3.45 Uhr über den Polizeinotruf schussähnliche Geräusche im Bereich der Ringe. Während der Fahndung entdeckte eine Streifenwagenbesatzung in den frühen Morgenstunden mehrere Einschusslöcher in einer Scheibe sowie an der Fassade des Geschäfts in der Breitestraße. Zudem wurden mehrere Patronenhülsen von den Einsatzkräften sichergestellt.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 15 sichern derzeit die Spuren am Tatort und prüfen, ob es einen Zusammenhang mit den Schüssen vom 5. August gibt.

Personen, die Informationen zum Tathergang oder zu verdächtigen Personen haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 15 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cw/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen knapp dahinter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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