Spezialeinheiten sind in NRW und Rheinland-Pfalz im Einsatz, Pressekonferenz am 10. Oktober 2026 in Köln.
Köln: Polizeieinsatz gegen organisierten Waffen- und Rauschgifthandel

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei Köln informieren:
Seit 6 Uhr sind Einsätze des Polizeipräsidiums Köln und des Bundeskriminalamts in NRW und Rheinland-Pfalz mit Spezialeinheiten im Gange. Hintergrund sind laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln und der ZeOS NRW wegen des Verdachts auf organisierten Waffen- und Rauschgifthandel.
Da die Einsätze voraussichtlich noch eine Weile dauern, werden die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei Köln am
Freitag, den 10. Oktober 2026
um 11 Uhr
im Polizeipräsidium Köln
Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln
in einer Pressekonferenz über den Einsatz und den Stand des laufenden Ermittlungsverfahrens in Köln informieren. Medienvertreter werden gebeten, sich 30 Minuten vor Beginn beim Pförtner anzumelden. Eine Akkreditierung ist nicht erforderlich.
Wichtiger Hinweis:
Während des laufenden Einsatzes werden keine Presseauskünfte erteilt. (de/sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Trotz der Zunahme der aufgezeichneten Fälle konnten im Jahr 2023 mehr Fälle gelöst werden, nämlich 65.532 im Vergleich zu 63.352 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 51.099 männlich und 6.780 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








