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Köln: Polizeieinsatz in Bocklemünd-Mengenich

Ein 41-jähriger Mann löst einen Polizeieinsatz aus, indem er in seiner Wohnung Schüsse abgibt und überwältigt wird.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Dienstagmittag (21. Juli) löste ein 41-jähriger Mann auf der Oberen Dorfstraße in Bocklemünd-Mengenich einen Polizeieinsatz aus.

Ersten Informationen zufolge riefen Angehörige des 41-Jährigen gegen 9.15 Uhr den Notruf, als er seine Mutter in der elterlichen Wohnung verbal bedrohte. Danach soll er in seinem Zimmer vermutlich mehrere Schüsse abgefeuert haben. Die Mutter verließ daraufhin die Wohnung und blieb unverletzt.

Die Polizei sperrte den Bereich rund um das Mehrfamilienhaus großräumig ab. Spezialeinheiten wurden alarmiert und überwältigten schließlich den 41-Jährigen in der Wohnung. Der Mann blieb unverletzt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten Teile einer vermutlichen PTB-Waffe. Der 41-Jährige wurde einem Notarzt vorgestellt, der die Überprüfung seines Gesundheits- und psychischen Zustands einleitete.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. (sw/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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