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Köln: Polizisten nehmen bewaffneten mutmaßlichen Räuber fest

Ein engagierter Ladendetektiv half bei der Festnahme eines bewaffneten Räubers, der eine Geldforderung gestellt hatte und mit Bargeld floh.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Ein aufmerksamer Ladendetektiv (21) half der Polizei am Freitagabend (18. September) dabei, einen vermeintlichen Räuber (36) mit einem Messer in Höhenberg festzunehmen. Der Detektiv verfolgte den Mann auf einem Leihfahrrad und hielt ihn in der Münchener Straße fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Festnahme wurden ein Küchenmesser und die Tatbeute, ein vierstelliger Bargeldbetrag, sichergestellt.

Nach den bisherigen Informationen hatte der Verdächtige gegen 20 Uhr einer Kassiererin in einem Supermarkt in der Olpener Straße einen Zettel mit einer Geldforderung und der Drohung, sie zu verletzen, gegeben. Als die Kassiererin die Kasse öffnete, griff der Verdächtige nach dem Geld und flüchtete zunächst. Der 36-Jährige wurde am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. (cw/ts)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 7238 männlich und 835 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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