Polizei Köln hat einen mutmaßlichen Hehler festgenommen, der mit gestohlenem Motorrad in Unfall verwickelt war.
Köln-Porz: Polizeihubschrauber entdeckt mutmaßlichen Hehler im Gebüsch

Köln (ost)
Beamte der Kölner Polizei haben am späten Sonntagabend (8. März) in Porz einen Verdächtigen (55) festgenommen.
Ersten Informationen zufolge fuhr der Mann gegen 20.30 Uhr mit einem Motorrad auf der Straße „In der Westhovener Aue“, als er gegen einen Poller stieß und fiel. Ein Passant (46), der den Unfall sah, half dem Gestürzten und rief den Notruf an. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, flüchtete der Fahrer jedoch zu Fuß.
Ein Polizeihubschrauber, der an der Suche beteiligt war, entdeckte den Mann kurz darauf in einem Gebüsch nahe der Unfallstelle. Sanitäter brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Aufgrund von Hinweisen auf Alkoholkonsum des Fahrers entnahmen die Beamten ihm zur Beweissicherung eine Blutprobe.
Bei der Untersuchung des Motorrads stellten sie fest, dass sowohl das Fahrzeug als auch die angebrachten Nummernschilder als gestohlen gemeldet waren. Beides wurde beschlagnahmt.
Zusätzlich fanden die Polizisten bei der Durchsuchung auch eine Debitkarte, die mutmaßlich aus einer anderen Straftat stammt. Die Ermittlungen dazu dauern an. (bg/al)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Motorraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Motorraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 6872 Fälle von gestohlenen Motorrädern registriert, während es im Jahr 2023 bereits 8791 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm (1083 im Jahr 2022 und 1408 im Jahr 2023), stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 1136 auf 1422 an. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg (261 im Jahr 2022 und 388 im Jahr 2023). Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Fälle von Motorraddiebstählen in Deutschland mit 8791 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.872 | 8.791 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.083 | 1.408 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.136 | 1.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.087 | 1.366 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 56 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 261 | 388 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








