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Köln: Räuber verletzt 18-Jährigen mit Messer

Ein Räuber sticht einem 18-Jährigen in den Oberkörper und flieht mit dessen Umhängetasche. Der Verletzte erlitt Bauchverletzungen nach einem Streit.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Mittwochabend (19. August) wurde ein 18-Jähriger von einem Räuber mit einem Messer in die Brust gestochen und dann mit seiner Umhängetasche geflohen. Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr auf der Kalker Hauptstraße in der Nähe der Breuerstraße im Stadtteil Kalk. Der 18-Jährige erlitt Verletzungen im Bauchbereich.

Nach bisherigen Informationen hatte das Opfer während eines vorangegangenen Streits Pfefferspray gegen den Räuber eingesetzt und dann vergeblich versucht wegzulaufen.

Der Räuber, der als schlank beschrieben wurde, soll etwa 20 Jahre alt sein, einen dunklen Pullover mit hellblauer Kapuze getragen haben und in Richtung Höhenberg geflohen sein.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cb/de)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet eine Zunahme um 1360 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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