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Köln: Raser in der Südstadt gestoppt

Polizei zieht 19-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr, Mercedes, Führerschein und Smartphones sichergestellt.

Foto: unsplash

Köln (ost)

In der Nacht vom Sonntag auf Montag (13. April) wurde ein 19-jähriger Autofahrer in der Kölner Südstadt von Polizisten gestoppt, weil er mit extrem hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Die Polizisten konfiszierten den Mercedes, den Führerschein des Fahrers sowie die Smartphones des Fahrers und seines gleichaltrigen Beifahrers. Mit diesen hatten sie vermutlich ihre „Rennfahrten“ aufgenommen. Dem Kölner droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen.

Um 23.30 Uhr bemerkte ein Streifenteam einen grauen Mercedes CLA, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Bayenstraße unterwegs war, während der 19-jährige Beifahrer die Fahrt filmte. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten die Beamten das Fahrzeug am Ubierring.

Bei der folgenden Kontrolle sahen die Polizisten Videos auf den Smartphones der jungen Männer. Auf den Aufnahmen waren mehrere eklatante Geschwindigkeitsüberschreitungen, riskante Überholmanöver und die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zu sehen. (as/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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