Ein Unbekannter raubt einem 46-Jährigen eine Goldkette und besprüht ihn mit Reizstoff. Die Polizei Köln bittet um Hinweise.
Köln: Raubüberfall in Kalk – Zeugensuche

Köln (ost)
Nach einem Überfall in Kalk am Samstagabend (2. Mai) sucht die Polizei Köln nach Zeugen. Ein Mann im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren wird verdächtigt, einem 46-Jährigen eine Goldkette gestohlen und ihn mit Reizstoff besprüht zu haben.
Um 20.45 Uhr stand der Kölner vor dem Eingang seiner Wohnung in der Josephskirchstraße, als ihn ein unbekannter junger Mann ansprach. Das Opfer gab an, dass es kein Deutsch sprach, woraufhin der Täter ihm plötzlich die Goldkette vom Hals riss, ihm Reizgas ins Gesicht sprühte und dann zu Fuß floh.
Angehörige brachten den 46-Jährigen ins Krankenhaus, von wo aus die Polizei verständigt wurde.
Der flüchtige Verdächtige wird wie folgt beschrieben:
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder zum Verdächtigen haben, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle auch zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








