Die Polizei sucht nach einem wichtigen Zeugen mit Hund, der den Raubüberfall beobachtet haben könnte. Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich zu melden.
Köln: Raubüberfall in Lövenich – Polizei sucht Zeugen

Köln (ost)
Nach einem Überfall auf einen 30-jährigen Mann in der Nacht vom Donnerstag (2. April) in Köln-Lövenich, werden zwei flüchtige Täter und ein Zeuge gesucht, der zur Tatzeit mit einem Hund spazieren ging.
Laut ersten Untersuchungen befand sich der 30-Jährige gegen 2.25 Uhr mit einem Freund auf der Moltkestraße, als zwei Männer sie ansprachen. Einer von ihnen verlangte eine Zigarette. Als der 30-Jährige ihm eine gab, zog der Täter ein Messer und forderte seine Armbanduhr. Die beiden Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Täter 2:
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 14 suchen vor allem nach einem Mann, der zur Tatzeit in der Nähe mit einem Hund unterwegs war und möglicherweise den Raub beobachtet hat. Dieser Zeuge sowie andere Personen, die Hinweise zu den Tätern oder der Fluchtrichtung geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Davon waren 7238 Verdächtige männlich und 835 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen war die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








