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Köln: Schüsse auf Einfamilienhaus in Westhoven

Kriminalpolizei Köln sucht Zeugen nach Schüssen auf Einfamilienhaus in Westhoven. Schütze flüchtet nach Schüssen auf Haus.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln haben folgendes bekannt gegeben:

Nach angeblich mehreren Schüssen auf ein Einfamilienhaus im Stadtteil Westhoven in der Nacht zum Montag (2. Februar) bittet die Kriminalpolizei Köln um Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können.

Nach ersten Erkenntnissen soll der bisher unbekannte Schütze gegen 3.15 Uhr gezielt auf ein Fenster im ersten Stock des Hauses geschossen und mehrere Schüsse abgegeben haben. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung.

Zum Zeitpunkt der Schüsse befanden sich die 36-jährige Bewohnerin des Hauses und ihr minderjähriger Sohn (8) im Schlafzimmer im oberen Stockwerk. Beide blieben unverletzt.

Vor dem betroffenen Gebäude in der Oberstraße haben Einsatzkräfte mehrere Patronenhülsen sichergestellt. Derzeit gibt es keine Hinweise auf Verbindungen zum Rockermilieu.

Hinweise von Zeugen nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (bg/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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