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Köln: Schussabgabe in Marsdorf – Polizei stellt vier Tatverdächtige

Die Polizei hat nach einer Schussabgabe in Köln-Marsdorf vier Verdächtige gestellt. Es gibt keine Hinweise auf Verletzte oder Beschädigungen.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach einem vermuteten Schusswaffenvorfall am Sonntagnachmittag (5. Juli) in Köln-Marsdorf wurden vier Verdächtige von der Polizei festgenommen. Bisher gibt es keine Anzeichen für Verletzte oder Sachschäden.

Um 16.50 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf der Polizei verdächtige Vorkommnisse in der Horbeller Straße (Höhe Hausnummer 47). Berichten zufolge stiegen kurz zuvor angeblich vier Männer aus einem silbernen VW Polo aus. Kurz darauf hörte der Zeuge Schüsse. Als die Unbekannten den Zeugen bemerkten, ergriffen sie die Flucht.

Im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen kontrollierten Polizisten kurz darauf den VW. Im Fahrzeug trafen die Beamten auf drei Männer. Den vierten Flüchtigen konnten die Polizisten im weiteren Verlauf der Fahndung stellen, an der zeitweise auch ein Hubschrauber und Spürhunde beteiligt waren. Eine Schusswaffe wurde bisher nicht gefunden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Waffendelikts aufgenommen. (as/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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