Polizisten stellen 30-jährigen Fahrer nach positivem Kokain-Drogentest und fehlendem Führerschein.
Köln: Smartfahrer flüchtet vor Verkehrskontrolle

Köln (ost)
In Köln-Weidenpesch haben Polizisten in der Nacht zum Montag (3. August) den Fahrer (30 Jahre) eines Smart gestoppt, nachdem er vor einer Verkehrskontrolle geflohen war. Ein Drogentest ergab eine positive Reaktion auf Kokain.
Um 1.20 Uhr versuchten die Einsatzkräfte, den schwarzen Smart auf der Robert-Perthel-Straße zu kontrollieren, da ein Fahrradträger das hintere Kennzeichen vollständig verdeckte. Zunächst stoppte der 30-Jährige, fuhr jedoch wieder los, als die Polizisten aus ihrem Streifenwagen ausstiegen. Er beschleunigte sein Auto, schaltete das Licht aus und fuhr in Richtung Allensteiner Straße. Dort kollidierte der Smart mit einem Verkehrsschild.
Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten neben einem offenen Haftbefehl fest, dass der Kölner derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Die Polizisten ordneten eine Blutprobe an und stellten den Smart sicher. Unbeteiligte wurden nicht gefährdet oder verletzt. Die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss dauern an. (cb/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen also an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








