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Köln: Verdächtiger festgenommen nach Wohnmobildiebstahl

Polizisten haben einen 42-jährigen Tatverdächtigen in Köln-Bilderstöckchen festgenommen, nachdem er dreist zurückkehrte und Einbruchswerkzeug bei sich trug.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Mittwochnachmittag (11. März) wurde ein 42-jähriger Verdächtiger in Köln-Bilderstöckchen vorläufig von Polizisten festgenommen. Er war an den Ort eines versuchten Diebstahls eines Wohnmobils zurückgekehrt, den er angeblich bereits am Vortag begangen hatte.

Am Dienstag (10. März) gegen 14.30 Uhr wurde der Verdächtige vom Sohn des Besitzers am Wohnmobil in der Robert-Perthel-Straße überrascht. Der 42-jährige Mann war gerade dabei, die Fahrzeugbatterie zu wechseln. Er versuchte den Zeugen mit einer frechen Ausrede zu täuschen: Ein angeblicher Auftraggeber habe ihn beauftragt, die Batterie zu wechseln. Da sein Schlüssel nicht passte, sollte er die offene Beifahrertür benutzen. Um dies zu beweisen, hatte er sogar ein Telefonat mit einem Unbekannten vorgetäuscht. Danach fuhr er mit einem roten Motorrad davon.

Der Besitzer entdeckte später, dass ein Stromerzeuger aus der Heckgarage des Wagens gestohlen worden war. Außerdem hatte der Täter das Türschloss aufgebrochen und die Verkleidung unter dem Lenkrad entfernt. Im Innenraum hatte der Unbekannte unter anderem Werkzeug und eine schwarze Jacke zurückgelassen.

Am Mittwoch sah ein Freund des Geschädigten erneut das rote Motorrad in der Nähe des Wohnmobils. Der Besitzer bemerkte zudem, dass erneut fremde Gegenstände auf dem Beifahrersitz lagen.

Die alarmierten Polizisten nahmen den 42-jährigen Mann in der Nähe des geparkten Motorrads fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben Einbruchswerkzeug und verschiedenen Schlüsseln auch Betäubungsmittel.

Es stellte sich zudem heraus, dass der Mann, der bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt war, keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren. Die Ermittlungen dauern an. (as/al)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die mit 73917 registrierten Fällen den höchsten Drogenkriminalitätsanteil aufweisen, bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Fallzahlen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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