Ein Kleinwagen verursachte einen schweren Unfall, bei dem ein 29-Jähriger schwer verletzt wurde. Die Polizei sucht Zeugen und den flüchtigen Fahrer.
Köln: Verkehrsunfall auf der A44 bei Bedburg

Köln (ost)
Am Nachmittag des Montags (12. Oktober) hat der angebliche Verursacher eines schweren Verkehrsunfalls auf der Bundesautobahn 44 bei Bedburg in seinem kleinen Auto mit niederländischem Kennzeichen den Unfallort verlassen. Ein 29-Jähriger wurde bei dem Unfall schwer verletzt.
Laut ersten Informationen war das kleine Auto gegen 16.30 Uhr auf der A44 in Richtung Mönchengladbach unterwegs. Kurz hinter dem Autobahndreieck Jackerath soll es vom rechten auf den äußersten linken Fahrstreifen gewechselt haben. Der 29-jährige Fahrer eines nachfolgenden Mercedes-Benz Sprinters wich dem Auto aus, prallte zuerst gegen die Mittelschutzplanke, überschlug sich und stieß gegen zwei weitere Fahrzeuge, bevor er auf der Seite zum Stillstand kam. Rettungskräfte brachten den 29-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Insassen eines am Unfall beteiligten VW wurden leicht verletzt.
Die Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat 2 aufgenommen und sucht Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum flüchtigen kleinen Auto geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (sw/de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








