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Köln: Verkehrsunfall bei Unna – A1 vollgesperrt

Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw auf der A1 bei Unna führte zu einer Vollsperrung bis in die Abendstunden.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0396

Am Dienstagnachmittag (19. Mai) ereignete sich auf der Autobahn 1 bei Unna ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen. Die A 1 war bis etwa 22 Uhr gesperrt.

Um 16 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann aus Tschechien mit seinem Lastwagen in Richtung Köln auf der A 1. Aus bisher ungeklärter Ursache übersah er den vor ihm bremsenden Lastwagen eines 61-jährigen Mannes aus Ungarn und fuhr auf diesen auf.

Beide Männer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie in nahegelegene Krankenhäuser.

Da beide Lastwagen unterschiedliche Ladungen hatten und durch die Kollision zu kippen drohten, stabilisierte die Feuerwehr die Fahrzeuge mit Stützen. Aus diesem Grund sperrten die Polizeibeamten die A 1 in Richtung Köln vollständig ab. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 22 Uhr um.

Während des Einsatzes fielen insgesamt 15 Autofahrer der Polizei auf, die das Geschehen während der Fahrt filmten. Dies ist nicht nur verboten, sondern erhöht auch das Risiko von Auffahrunfällen und bindet somit unnötig weitere Ressourcen der Polizei. Die Einsatzkräfte leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfielen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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