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Köln: Verkehrsunfall im Autobahnkreuz Breitscheid

Drei Verletzte nach Kollision von Lkw und Pkw, Hubschrauber im Einsatz, Sperrungen dauern an

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, um 13:21 Uhr

Bei einem schweren Verkehrsunfall heute Nachmittag auf der A 3 im Autobahnkreuz Breitscheid wurden drei Personen zum Teil schwer verletzt. Der Fahrer eines Lastwagens verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit insgesamt drei Autos und einem weiteren Lastwagen. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme mussten beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Köln dauert an. Das Team zur Verkehrsunfallaufnahme sichert die Spuren.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war ein 43-jähriger Fahrer mit seinem Lastwagen auf der A 3 in Richtung Arnheim unterwegs. Aufgrund eines Reifenplatzers verlor er im Kreuz Breitscheid die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Auto eines 75-jährigen Fahrers. Durch den Zusammenstoß durchbrach der Lastwagen die Mittelschutzplanke und stieß auf der Gegenfahrbahn (Köln) mit dem Auto eines 19-jährigen Fahrers zusammen. Anschließend prallte der Lastwagen gegen einen weiteren Lastwagen eines 35-jährigen Mannes und das Auto eines 34-jährigen Mannes, die ebenfalls in Richtung Köln unterwegs waren.

Aufgrund der Zusammenstöße wurden der 19-jährige Fahrer und der 75-jährige Mann schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Der 43-jährige Lastwagenfahrer erlitt leichte Verletzungen. Insgesamt wurden drei weitere Autos durch Trümmerteile beschädigt. Aufgrund der fortlaufenden Verkehrsunfallaufnahme durch das Unfallaufnahmeteam und der erforderlichen Räumungsmaßnahmen durch die Autobahnmeisterei bleibt die Richtungsfahrbahn Köln voraussichtlich für mehrere Stunden gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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