Die Bundespolizei in Aachen verhinderte diverse Straftaten durch präventive Maßnahmen und feststellte weitere bei der Einreise aus den Niederlanden und Belgien.
Köln: Vielfältige Straftaten verhindert

Aachen (ost)
Das vergangene Wochenende war für die Bundespolizei in Aachen sehr ereignisreich. Es wurden verschiedene Straftaten entdeckt, aber auch einige durch das aufmerksame Auge der Bundespolizisten verhindert.
Nach der Einreise aus den Niederlanden wurde ein 18-jähriger niederländischer Staatsbürger festgestellt, der die „Öcher Osterbend“ Kirmes besuchen wollte und dabei eine Sturmhaube und einen Teleskopschlagstock bei sich hatte. Der Teleskopschlagstock wurde präventiv von den Beamten sichergestellt. Aber es gab nicht nur die Sicherstellung des Teleskopschlagstocks. Bei der Einreise aus Belgien wurde ein 25-jähriger Serbe in einem Mietfahrzeug gefunden. Das Fahrzeug war jedoch als gestohlen gemeldet. Die Autovermietung bestätigte der Bundespolizei, dass der Mietvertrag gekündigt worden war und das Fahrzeug nicht zurückgegeben wurde. Dem Serben wurde die Weiterfahrt untersagt und das Fahrzeug wurde von der Bundespolizei in Aachen beschlagnahmt. Ein unbelehrbarer Moldawier beschäftigte ebenfalls die Bundespolizei. Der Mann war auch aus Belgien eingereist und war zur Festnahme und Abschiebung durch die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin ausgeschrieben. Der Drittstaatsangehörige wurde bereits im März in die Niederlande abgeschoben und hat derzeit ein gültiges Einreiseverbot. Die Bundespolizei handelte konsequent und schob den 27-jährigen Mann vom Flughafen Frankfurt-Hahn nach Chişinău in Moldau ab und setzte somit das Einreiseverbot durch. Aber es gab nicht nur die Festnahme des Moldawiers. Es wurde auch ein 49-jähriger Deutscher festgenommen, der von der Staatsanwaltschaft Köln wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 600EUR verurteilt wurde. Der Deutsche zahlte die Geldstrafe und wurde dann von der Bundespolizei entlassen. Das ereignisreiche Wochenende der Bundespolizei in Aachen endete mit weiteren Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubter Einreise und gemeinschaftlicher Einfuhr von Cannabis. Besonders auffällig war ein amerikanischer Staatsbürger, der gemeinsam 12 Verschlusstüten und drei Dosen Marihuana im Fußraum eines PKW von Belgien nach Deutschland brachte. Das Marihuana wurde beschlagnahmt und der 39-Jährige sowie die 35-jährige US-Bürgerin wurden von der Bundespolizei angezeigt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Davon waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








