Unbekannte legten Gegenstände auf Gleisen, Zug musste bremsen. Über 1.000 Minuten Verspätung im Bahnverkehr, Strecke gesperrt.
Köln: Warnung der Bundespolizei vor gefährlichen Aktionen

Köln (ost)
Am Sonntagabend (29. März) gegen 19:30 Uhr ereignete sich im Bereich der Bahnstrecke 2630 bei Köln-Eifeltor ein gefährlicher Vorfall im Bahnverkehr. Unbekannte legten verschiedene Objekte auf die Gleise, was zu erheblichen Störungen im Zugverkehr führte.
Ein Regionalzug kollidierte mit den Objekten, darunter Schottersteine, eine Eisenstange und eine Blechplatte, die auf die Schienen gelegt worden waren, bei einer Geschwindigkeit von etwa 140 km/h. Der Zug leitete sofort eine Notbremsung ein. Gleichzeitig gingen Meldungen über Kinder im Gleisbereich ein, woraufhin die Strecke umgehend gesperrt wurde. Beamte der Bundespolizei durchsuchten die unmittelbare Umgebung, konnten jedoch keine Personen mehr finden.
Aufgrund der Schäden an der Bahn musste der Betrieb eingestellt werden. Es wurden auch Schäden an den Schienen festgestellt. Die etwa 150 Passagiere im Zug blieben glücklicherweise unverletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen blieb die Strecke für weitere Inspektionen durch Gleisarbeiter etwa drei Stunden lang gesperrt. Es kam zu erheblichen Auswirkungen auf den Zugverkehr mit mehr als 1.000 Minuten Verspätung, zahlreichen Umleitungen und Teilausfällen.
Die Bundespolizei warnt eindringlich: Gleisanlagen sind keine Spielplätze. Das Ablegen von Objekten auf den Schienen ist kein harmloser Streich, sondern eine lebensgefährliche Straftat. Züge können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen langen Bremsweg. Selbst kleinste Objekte können schwerwiegende Konsequenzen haben. Wer Hindernisse auf die Gleise legt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben von Reisenden und Bahnmitarbeitern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt verloren 450 Menschen ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








