Karnevalseinsätze steigen in den Abendstunden. Polizei in Köln und Leverkusen im Einsatz, weniger Feiernde als in Vorjahren, Alkoholisierung führt zu Problemen.
Köln: Weniger Jecken an Weiberfastnacht auf den Straßen

Köln (ost)
Zusatz zur Pressemitteilung vom 6. Februar Absatz 2 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6211919
Seit den frühen Morgenstunden ist die Polizei Köln im Einsatz, um die Sicherheit der Jecken in Köln und Leverkusen zu gewährleisten. Es gab deutlich weniger Feiernde als in den Vorjahren, die bis zum Nachmittag größtenteils friedlich gefeiert haben. Mit steigendem Alkoholkonsum waren die Polizisten hauptsächlich an den Feier-Hotspots gefordert, um Streitigkeiten zu schlichten. Seit etwa 18 Uhr zeigt sich eine starke Abwanderung von den üblichen Plätzen in Köln. Bis 19 Uhr hat die Polizei zwölf Personen festgenommen, unter anderem zur Durchsetzung von Platzverweisen, und erste Ermittlungen zu angezeigten sexuellen Belästigungen, Körperverletzungen und Diebstählen eingeleitet.
Es wird berichtet, dass einer Frau in der Weidengasse ihr Mobiltelefon geraubt wurde, das sie einem Mann kurzzeitig geliehen hatte. Dieser hat es nicht zurückgegeben, die Frau mit einer Machete bedroht und ist geflohen. Außerdem ermittelt die Kriminalpolizei in einem Fall von mutmaßlicher Vergewaltigung unter Männern im Zülpicher Viertel. Es wird behauptet, dass einer den anderen Mann zum Oralverkehr gezwungen hat. Die Ermittlungen in allen Fällen befinden sich noch am Anfang, daher liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Es gab auch einen ersten Fall von Gewalt gegen Einsatzkräfte. Ein Randalierer hat einem Zivilpolizisten, der die Pöbeleien des Mannes beenden wollte, einen Kopfstoß versetzt und ihn im Gesicht so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war. (ph/de)
Quelle: Presseportal








