Zivilfahnder haben einen mutmaßlichen Dealer auf frischer Tat gestellt und bei Wohnungsdurchsuchungen Drogen und mehr als 20.000 Euro Bargeld sichergestellt. Die Familie des Mannes steht ebenfalls im Verdacht, an den illegalen Geschäften beteiligt gewesen zu sein.
Köln: Zivilfahnder stellen Dealer und Bargeld sicher

Köln (ost)
Am Sonntagabend (17. Mai) haben verdeckte Ermittler einen vermeintlichen Drogendealer (34) bei einer Straftat erwischt. Bei nachfolgenden Hausdurchsuchungen stießen die Beamten auf einen Drogenfund, eine teure Uhr und mehr als 20.000 Euro in bar. Es besteht auch der Verdacht, dass die Familie des Mannes in die illegalen Aktivitäten verwickelt war.
Um 15.30 Uhr beobachteten die verdeckten Beamten im Stadtteil Stammheim nach Hinweisen von Zeugen eine Adresse des Verdächtigen und griffen ein, als der 34-jährige Mann das Haus verließ und Cannabis verkaufte.
Noch am selben Tag durchsuchte die Polizei mit einem richterlichen Beschluss zwei Wohnungen in Stammheim.
Entdeckung in der Familienwohnung
Die Durchsuchung der Wohnung, in der die Familie des 34-Jährigen lebt, war besonders erfolgreich. Die Ermittler fanden dort:
In einer zweiten, separaten Wohnung, die als offizielle Adresse des Mannes registriert ist, entdeckten die Beamten weitere 2.500 Euro.
Weil die Drogen und das Geld größtenteils in den Räumen seiner Familie gelagert wurden, wird untersucht, ob diese in die illegalen Aktivitäten verwickelt waren. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56367 auf 57879. Darunter waren 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








