Nach einem Raub in der Kölner Altstadt-Süd befinden sich zwei Beschuldigte in Haft. Der 17-Jährige wurde verletzt und die Beute sichergestellt.
Köln: Zwei Festnahmen nach Raub mit Messer

Köln (ost)
Nach einem bewaffneten Überfall am Freitagnachmittag (10. Juli) in der Altstadt-Süd von Köln befinden sich zwei Verdächtige (17, 18) in Untersuchungshaft.
Um etwa 17.10 Uhr gerieten der 17-jährige Opfer und die beiden Männer in einen Streit auf dem Josef-Haubrich-Hof. Einer der Täter verletzte den Jugendlichen mit einem Messer und entwendete seine Tasche. Die Polizei konnte die beiden Angreifer (17, 18) bei einer Nahbereichsfahndung festnehmen und das Messer sowie die gestohlene Beute sicherstellen.
Der 17-Jährige wurde von Rettungskräften mit einer Stichwunde am Gesäß und mehreren Schürfwunden ins Krankenhaus gebracht. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








