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Köln: Zwei Festnahmen nach Tötungsdelikt

Die Polizei fahndet nach dem dritten Tatverdächtigen. Ein 93-jähriger Mann wurde in Neubrück getötet, zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Zusatz zur Pressemitteilung vom 5. Mai 2025, Absatz 2:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6269162

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln teilen mit:

Nach dem Mord an einem 93-jährigen Mann in Neubrück wurden zwei Tatverdächtige im Alter von 30 und 59 Jahren von der Kriminalpolizei festgenommen. Nach einem weiteren 36-jährigen Mann wird noch gesucht.

Die Tochter und der Sohn entdeckten die Leiche ihres Vaters am 3. Mai in seinem Haus am Böhmweg. Spuren am Tatort führten zur Identifizierung der Männer. Ein Richter erließ drei Haftbefehle wegen des Verdachts auf Mord.

Am Montagmorgen (11. Mai) geriet der 30-Jährige zufällig in das Visier einer Streifenwagenbesatzung, als er mit seinem Opel Corsa auf dem Standstreifen der A1 bei Remscheid parkte. Die Beamten wollten den Mann kontrollieren, aber er fuhr los und ignorierte die Anhaltesignale. Schließlich hielt er auf der Autobahn an und wurde festgenommen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass nach ihm gefahndet wurde. Aufgrund von Hinweisen auf Drogenkonsum ordneten die Polizisten eine Blutprobe an.

Am Abend durchsuchten die Ermittler gegen 20.30 Uhr die Wohnung des 59-jährigen Mannes in Neubrück und nahmen ihn fest.

Der dritte Verdächtige ist derzeit noch auf der Flucht.

Fotos des Gesuchten sind unter folgendem Link verfügbar:

https://polizei.nrw/fahndung/203708

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (bg/ts)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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