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Köln: Zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen

Polizisten haben in Kalk zwei Verdächtige festgenommen und große Mengen Drogen sichergestellt. Die Männer sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Dienstagabend, den 8. September, wurden in Kalk bei verschiedenen Einsätzen zwei vermeintliche Drogendealer im Alter von 41 und 43 Jahren vorläufig festgenommen. Es wurden größere Mengen Betäubungsmittel sichergestellt. Die Männer werden im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Die Einzelheiten der Fälle:

Um 19 Uhr bemerkte ein Streifenteam den 41-Jährigen auf dem Vorsterparkplatz, als er den Beamten auf einem hochwertigen Trekkingbike entgegenkam. Als er die Polizisten sah, kehrte er sofort um und versuchte zu fliehen. Die Einsatzkräfte stoppten den Verdächtigen, der mehr als zehn Konsumeinheiten Kokain in seiner Unterwäsche versteckt hatte. Anschließend durchsuchten sie die Wohnung des Mannes und fanden dort mehr als 100 weitere “Bubbles” und etwa 550 g Kokain in der Dunstabzugshaube. Da der Verdächtige auch widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Fahrrads machte, wurde dieses ebenfalls von den Beamten sichergestellt.

Um 19.30 Uhr kontrollierten Polizisten im Bereich Vietorstraße/Kalker Hauptstraße ein Uber-Fahrzeug. Bei dem 43-jährigen Fahrgast fanden sie etwa ein Kilogramm Cannabis, eine kleine Menge Amphetamin, ein Messer und mehr als 400 Euro Bargeld. Aufgrund der Feststellungen wurde die Wohnung des vermeintlichen Dealers nach richterlicher Anordnung durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem weitere Betäubungsmittel (Cannabis, Amphetamin, Haschisch, Ecstasy), zwei geladene Schreckschusswaffen sowie Schlagstöcke, ein Beil und einen Elektroschocker sicher. (cw/cr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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